Der Prellballsüden glänzte in der Goldstadt

Der Prellballsüden glänzte in der Goldstadt. Am 23. Februar richtete der TV Huchenfeld die Süddeutsche Meisterschaft der Jugend in der Goldstadt Pforzheim aus. Insgesamt 21 Mannschaften aus Baden, Schwaben, Pfalz, Bayern und Sachsen traten in der Konrad- Adenauer Sporthalle gegeneinander an.

Dieses Datum ist für die Stadt Pforzheim ein besonderes, da 1945 am Abend dieses Tages britische Bomber sie innerhalb von 20 Minuten dem Erdboden gleich machten und 18.000 Menschen zu Tode kamen. Nach einer Schweigeminute und der Begrüßung galt die Süddeutsche Meisterschaft als eröffnet und alle Jugendlichen starteten hoch motiviert in die Spiele. Bei der weiblichen Jugend 11-14 Jahren musste Scheffau im Vorfeld krankheitsbedingt absagen. Die übrigen fünf Mannschaften lieferten sich aber spannende Spiele, um die drei begehrten Tickets zur Deutschen Prellballmeisterschaft Anfang April beim TV Winterhagen zu ergattern. Der jungen Mannschaft vom TV Rieschweiler (Platz 5) und dem Ausrichter TV Huchenfeld (Platz 4) gelang die Qualifikation trotz großem Einsatz leider nicht. Die Mannschaft des VfL Waiblingen belegte mit 4:4 Punkten den dritten Treppchenplatz, wobei sie sich gegen den SV Weiler nur sehr knapp geschlagen geben mussten. Die Mädel aus Freiburg St. Georgen belegten einen sicheren 2.Platz. Nach drei klaren Siegen gegen Rieschweiler, Huchenfeld und Waiblingen unterlagen sie nur dem SV Weiler mit fünf Punkten. Klarer Sieger und somit Süddeutscher Meister wurde der SV Weiler. Die Schwäbinnen konnten die meisten Spiele klar für sich entscheiden. Die größte Gegenwehr bekamen sie in einem spannenden Spiel vom VfL Waiblingen (Endstand 38:36). Bei der männlichen Jugend 11-14 Jahren gingen sechs Mannschaften ins Rennen. Nach spannenden Spielen, bei denen der TV Freiburg St. Georgen auf Platz sechs, der TV Huchenfeld auf Platz fünf und der SV Weiler auf Platz vier landeten, waren die drei anderen Mannschaften punktgleich. Alle drei hatten das Ticket zur Deutschen Jugendmeisterschaft gelöst, jedoch musste nun noch der Süddeutsche Meister in Entscheidungsspielen ermittelt werden. Das Freilos zog der TV Freiburg-Herdern und somit trafen im ersten Entscheidungsspiel der TSV Ohorn und der VfL Waiblingen aufeinander. In einem über lange Zeit ausgeglichenen Spiel setzte sich gegen Ende der TSV Ohorn durch. Deshalb traf dieser im zweiten Entscheidungsspiel auf den TV Freiburg-Herdern. Auch hier gelang es den Spielern aus Sachsen das Spiel am Ende für sich zu entscheiden. Süddeutscher Meister bei der männlichen Jugend 11-14 Jahren wurde folglich der TSV Ohorn vor TV Freiburg- Herdern und dem VfL Waiblingen. Bei der weiblichen Jugend 15-18 Jahre kamen der SV Weiler, der VfL Waiblingen, Freiburg St. Georgen und der TV Rieschweiler in die Goldstadt, um den Süddeutschen Meister unter sich auszuspielen. Der TV Freiburg-Herdern musste ebenfalls krankheitsbedingt im Vorfeld absagen. Den vierten Platz belegte nach drei recht klaren Niederlagen der TV Rieschweiler. Platz drei mit 4:8 Punkten und somit auch die Teilnahme zu den Deutschen Meisterschaften sicherte sich der VfL Waiblingen. Süddeutscher Vizemeister wurde der SV Weiler, der sich nur mit 5 Bällen Rückstand gegen Freiburg St. Georgen geschlagen geben mussten. Somit gehörte der süddeutsche Meistertitel den Mädchen aus Freiburg St. Georgen, die alle Spiele klar und verdient für sich entscheiden konnten. Die Gruppe der männlichen Jugend 15-18 Jahre bestand aus sechs Mannschaften, die sich um die begehrten Tickets duellierten. Der TV Rieschweiler (Platz 6), der TV Freiburg-Herdern (Platz 5) und der TSV Ohorn (Platz 4) ergatterten diese Tickets leider nicht. Dafür landete eine Waiblinger Mannschaft mit drei klaren Siegen gegen TSV Ohorn, TV Rieschweiler und TV Freiburg- Herdern erneut auf dem dritten Rang. Der TV Freiburg St. Georgen musste sich nur gegen den SV Weiler geschlagen geben und erspielte sich somit die Silbermedaille. Dominierend in dieser Klasse war der SV Weiler, der jedes Spiel eindeutig für sich entscheiden konnte und so den Süddeutschen Meistertitel verdient mit nach Hause nahm. Die vielen tollen und spannenden Spiele und der Einsatz jedes Einzelnen wurden dem Slogan auf dem T-Shirt „Der Süden glänzt in der Goldstadt“, das bei der Siegerehrung an jeden Aktiven ausgehändigt wurde, mehr als gerecht.